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Löschung von Ärztebewertungen

Nach den Entscheidungen des Landgerichts München I sollte das Online-Qualifizierungsportal von Jameda unter bestimmten Umständen das Profil von Ärzten ausschließen. Drei Ärzte beschwerten sich und forderten das Verschwinden der ohne ihre Zustimmung erstellten Profile. Das Gericht entschied am Freitag.

Die Erstellung von Bewertungsprofilen ohne Zustimmung der Gutachter selbst war jedoch kein Problem. In allen drei Fällen war die Gestaltung der Profile entscheidend.

Der Vorstand beschwerte sich, dass Jameda Profile der besten Kunden veröffentlicht hat, die sogenannten „Spezialartikel“ von Wettbewerbern, die Gebühren im Zusammenhang mit den Profilen dieser sogenannten Platinkunden zahlen. Diese Dokumente waren auf „Inhalte ausgerichtet, die das Interesse des potenziellen Patienten von Schlüsselkunden an Autoren von Artikeln, die Jameda-Kunden bezahlen, ablenken“, sagte das Gericht. Die Online-Plattform ist daher kein „neutraler Informationsbroker“.

Wie beim Landgericht München I hat das Landgericht Köln erst vor einem Monat bereits eine Klage eingereicht. Dort setzten zwei Zahnärzte das Portal erfolgreich fort, um ihre Profile zu entfernen. In diesen Fällen verlässt Jameda die Rolle eines „neutralen Informationsvermittlers“ und bietet Ärzten, die für ihre lokale Präsenz bezahlen, „versteckte Vorteile“ und wendet sich dann an das Oberlandesgericht (Az.15 U 89/19 und 15). U 126/19).

Der Münchner Stadtrat hat nun betont, dass „das Jameda-Gesundheitsuntersuchungsportal eine sozialverträgliche Funktion hat, die weitgehend von der Rechtsordnung unterstützt wird, während Jameda seine Position als neutraler Informationsvermittler behält“. „Bezahlende Kunden – versteckt „für die wichtigsten unbezahlten Kunden.“ Die ohne ihre Zustimmung akzeptierten besten Kunden sollten nicht als „Werbeplattform“ für Premium-Kunden genutzt werden.

Jameda nannte die drei Studien eine grundlegende Bestätigung des Rechts auf eine vollständige Liste von Ärzten zur Information der Patienten. Alle drei Fälle beziehen sich jedoch auf ein veraltetes Design, das inzwischen veraltet ist. „Wir glauben, dass die vollständigen medizinischen Listen den Patienten einen erheblichen Mehrwert für eine fundierte medizinische Auswahl bieten. Ein offener Dialog über unsere Vision einer verbesserten medizinischen Versorgung in Deutschland ist uns sehr wichtig“, sagte Florian Weiss, CEO.